
Veranstaltungen
Tage zur Aufwertung des kirchlichen Kulturerbes 2025
Anlässlich der Tage der Wertschätzung des kirchlichen Erbes 2025 richteten das Generalsekretariat und die Generalbibliothek des Karmeliterordens am Dienstag, den 13. Mai, eine kleine Ausstellung ihrer wichtigsten Stücke aus.
Nach einer Einführung des Schulleiters der’Institutum Carmelitanum p. Giovanni Grosso O.Carm., Archivbestandehyterin Simona Serci und Bibliothekarin Sara Bischetti haben den Besuchern einige der bedeutendsten Dokumente und Bücher für die Geschichte des Karmelitenordens gezeigt und vorgestellt.
Tatsächlich wurden zu diesem Anlass einige wertvolle Manuskripte und seltene Inkunabeln, die in unseren Archiven aufbewahrt werden, sowie verschiedene Werke aus dem 16. und 17. Jahrhundert und ein atlantenisches liturgisches Manuskript aus dem 18. Jahrhundert, das kürzlich restauriert wurde, öffentlich ausgestellt. Anhand der Beschreibung dieser Stücke nahm Sara die neugierigen Besucher mit auf eine Reise in die Geschichte des alten Buches, vom handgeschriebenen und illuminierten Pergament bis zu den ersten Jahrhunderten der auf Papier gedruckten Ausgaben, Produktions- und Vertriebsprozessen, an denen der Karmelitenorden selbst als Auftraggeber und Käufer von Büchern beteiligt war, die im modernen Zeitalter die Bibliothek bildeten. Studium Generale di Santa Maria in Traspontina, dem ältesten Kern unserer Bibliothek.
Darüber hinaus wurden zahlreiche Archivdokumente, sowohl auf Pergament als auch auf Papier, ausgewählt und beschrieben, anhand derer Simona die Geschichte der Karmeliten erzählen konnte. Dies begann bei den Ursprüngen auf dem Berg Karmel bis zur Ankunft der Ordensbrüder im westlichen Mittelmeerraum um die Mitte des 13. Jahrhunderts, Ereignisse, die durch eine kurze Übersicht über päpstliche Bullen und Breven belegt sind. Ebenfalls anhand von Archivzeugnissen wurden die Höhepunkte der Ordensgeneralregierung dargestellt, von den ältesten Generalkapiteln, die im Mittelalter in ganz Europa gefeiert wurden, bis zur Etablierung – im Laufe des 16. Jahrhunderts – des Sitzes der Generalkurie der Karmeliten in Rom, im Konvent Traspontina. Dies führte zum Bau des Collegio Internazionale Sant’Alberto (CISA) in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts, wofür Grundrisse und historische Fotografien des Gebäudes ausgestellt wurden, das bis heute unsere Institute beherbergt. Besonderes Gewicht wurde der Dokumentationsabteilung der Generalsepstulatur beigemessen, mit der Ausstellung einiger Stücke im Zusammenhang mit Selig- und Heiligsprechungsprozessen von Karmelitenpersönlichkeiten, insbesondere der Seligen Giovanni Battista Spagnoli, genannt Mantuanus (1448-1516), und Angelo Paoli (1642-1720).
Wir freuen uns, Ihnen einige Fotoaufnahmen der Ausstellung zeigen zu können und hoffen, dankbar für Ihre herzliche Teilnahme und das gezeigte Interesse, dieses in Zukunft mit gleichem Erfolg wiederholen zu können.


Veranstaltungen
Buchvorstellung von Cristina Cumbo
Am Freitag, den 16. Mai, hatten wir in der nach Tito Brandsma benannten Aula unseres Instituts das Vergnügen, Frau Dr. Cristina Cumbo zur Vorstellung ihres neuesten Buches zu begrüßen. Die Kirche und das Kloster von S. Giuliano l’Ospitaliero bei den Trophäen des Marius, veröffentlicht im Jahr 2024 von Edizioni Carmelitanehttps://edizionicarmelitane.org/it/products/la-chiesa-e-il-convento-di-san-giuliano-lospitaliero-ai-trofei-di-mario).
Die Studie konzentriert sich auf eine inzwischen verschwundene Kirche, die sich in Rom in der Nähe der Piazza Vittorio Emanuele befand und beim Bau des Platzes im Jahr 1876 abgerissen wurde. Sie war an eines der drei ältesten Karmelitenklöster angebaut. in der Stadt und aus diesem Grund wurde ein Teil der Forschung anhand von Dokumenten durchgeführt, die im Generalsekretariat der Karmeliten aufbewahrt werden.
Nach einer kurzen Einführung von P. Giovanni Grosso, Rektor des Instituts Carmelitanum, Es sprach Prof.in Maria Vittoria Marini Clarelli, Kunsthistorikerin, frühere Superintendentin der Galleria Nazionale d'Arte Moderna e Contemporanea in Rom, heute Dozentin an der Päpstlichen Universität Gregoriana, welche die Stärken des Bandes hervorhob, insbesondere den scharfen kritischen und wissenschaftlichen Verstand der Autorin. Die Veranstaltung wurde mit dem Vortrag von Dr. Cumbo abgeschlossen, der den Teilnehmern anhand einiger besonders aussagekräftiger Bilder die für ihre Forschung angewandte Methodik erläuterte und auch problematische Aspekte davon betonte.
Unten finden Sie ein Foto der Veranstaltung.

Nachrichten
Weiterhin zur Katalogisierung der Bände der BiGOC
Wie Sie bereits wissen, schreitet die Katalogisierung des Buchbestandes der Generalkarmeliterbibliothek in vollem Tempo voran: Derzeit sind wir bei der Eingabe von über zweitausend bibliografischen Datensätzen angelangt, genauer gesagt von 2.059 Titeln, darunter alte und moderne Bände, Neuanschaffungen und Zeitschriften.
Die Teilnahme unserer Bibliothek am zentralen Katalogisierungsnetz SBN ermöglicht einem breiteren und vielfältigeren Publikum von Nutzern, unser Buchgut und folglich unsere gemeinschaftliche Realität kennenzulernen.
In Anerkennung der Katalogsierung als eine unserer Prioritäten Mission Bibliothekarin, wir haben uns vorgenommen, diese Tätigkeit regelmäßig fortzusetzen und hoffen, unser Ziel so bald wie möglich zu erreichen.
Sie können über folgenden Link auf den Katalog zugreifen:
Wir werden Sie über den Fortschritt unserer Arbeit auf dem Laufenden halten!
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